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Why an Institute for precise Utopia?

In a statement Adorno and Horkheimer made in their work Dialectic of Enlightenment they denote the utopians as rackets who can’t actually achieve anything because their ideas are not built on solid walls of prevalent conditions but groundless.1 This may be one nature of the utopia. A construct of childish2, foolish and naive thoughts? Maybe often visionary, great and marvelous but even more hardly ever noticed and soon reprobating.

The concept of the precise is to be subtle and holistic. We combine former with the foggy, unlocatable and speculative nature of utopia to create a precise Utopia.
The precise utopia3 shall visualize the desirable and move the current substance of interest from the level of probability to likelihood. If this change can occur in our minds the biggest step is taken.

The Institute For Precise Utopia sets itself to sort, analyze and process contemporary issues. Concepts to solve and optimize the latter are attempted. The methods are artistic, philosophic, scientific and as independent as possible.
There shall be no stark utopia but perpetual progress.

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1 Adorno, Theodor W., and Max Horkheimer. Gesammelte Schriften. Philosophische Fragmente. Frankfurt Am Main: Suhrkamp, 1981. Print.
2 Musil, Robert. Der Mann Ohne Eigenschaften. Reinbek Bei Hamburg: Rowohlt, 1989. Print.
3 Utopia in the sense of Mannheim (Mannheim, Karl. Ideologie und Utopie. Frankfurt Am Main, 1985) and Connell: " [...] A frame of thought that transcends the existing social situation, grounded in the interest an oppressed group has in that transcendence." (Connell, Raewyn. Masculinities. Cambridge: Polity Press, 1995)


DE

Weshalb ein Institut für präzise Utopie?

In der Dialektik der Aufklärung werden Utopisten als Rackets denunziert, die, da ihre Ideen nicht über ein solides Fundament in der Gegenwart verfügen, keine wirklichen Veränderungen in der Welt hervorbringen könnten.1 Das mag eine Eigenschaft der Utopie sein. Ein Konstrukt aus kindlichen,2 und naiven Gedanken? Sicher oft visionär, bedeutend und großartig, doch kaum jemals gehört und viel zu schnell verhallt.

Das Präzise ist subtil und holistisch. Wir kombinieren dies mit der nebligen, unverortbaren und spekulativen Natur des Utopischen, um eine präzise Utopie zu erschaffen. Die präzise Utopie3 soll das Desiderat visualisieren, und so den Weg von der Unmöglichkeit zur Möglichkeit in den Raum des Denk- und Greifbaren bewegen. Sobald wir diesen Wechsel imaginieren können, ist der größte Schritt vollbracht.

Das Institut für präzise Utopie gibt sich den Auftrag, zeitgenössische Fragen zu sortieren, analysieren und aufzuarbeiten. Lösungskonzepte werden versucht. Dabei kommen künstlerische, philosophische, naturwissenschaftliche Methoden und Kombinationen davon zum Einsatz.
Immerwährender Fortschritt ersetzt die starre Utopie

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1 Adorno, Theodor W., and Max Horkheimer. Gesammelte Schriften. Philosophische Fragmente. Frankfurt Am Main: Suhrkamp, 1981. Print.
2 Musil, Robert. Der Mann Ohne Eigenschaften. Reinbek Bei Hamburg: Rowohlt, 1989. Print.
3 Wir verwenden den Begriff der Utopie nach Mannheim (Mannheim, Karl. Ideologie und Utopie. Frankfurt Am Main, 1985) und im Sinne Connells. Die Utopie als: "[…] eine Vorstellung, welche die bestehende gesellschaftliche Situation transzendiert und auf den Interessen einer unterdrückten Gruppe basiert." (Connell, Raewyn. Der gemachte Mann. Konstruktion und Krise von Männlichkeiten. Wiesbaden: Springer VS, 2015 - Originalausgabe Masculinities, Cambridge: Polity Press, 1995)

Homepage:
www.ifpu.eu